Mittwoch, 6. Februar 2013

[Rezension] 80 Days: Die Farbe der Lust - Vina Jackson

80 Days - Die Farbe der Lust
Originaltitel:  Eighty Days Yellow
Autor: Vina Jackson
Verlag: carl´s books
Seitenzahl: 355 Seiten
Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2012
Preis: 12,99€

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Inhalt:
Frustriert von einer unbefriedigenden Beziehung findet die leidenschaftliche Violinistin Summer Erfüllung in der Musik. Sie spielt nachmittags in der Londoner U-Bahn auf ihrer ramponierten Violine Vivaldi. Als ihre Geige sich nicht mehr reparieren lässt, bekommt sie von Dominik, einem Uniprofessor mit ausschweifenden Fantasien, ein erstaunliches Angebot: Er möchte ihr eine wertvolle Violine schenken, wenn sie ihm ein privates Konzert gibt. Also spielt sie für ihn in der Krypta einer Kirche – doch muss sie dabei nackt sein, während Dominik den anderen Musikern die Augen verbunden hat. Summer spürt, wie sehr Dominik sie anzieht und in ihr bisher unbekannte Saiten zum Schwingen bringt: Sie beginnt eine intensive erotische Liaison mit ihm, in der sie ihre lange verleugnete dunkle Seite ausleben kann. Doch hat eine alles verschlingende Beziehung ohne Tabus Bestand? Berauschend, verführerisch, aufreizend kühn, ist »80 Days – Die Farbe der Lust«, eine Liebesgeschichte, die den Leser atemlos zurücklässt, mit dem Wunsch, so bald wie möglich mehr zu lesen.
Text und Bildquelle: carl´s books

Rezension:
Summer ist eine leidenschaftliche Violistin, die vollkommen in ihrer Musik aufgeht. Nachdem aber ihre Violine bei einem Unfall zerstört wird, ist sie am Boden zerstört, da sie sich keine neue leisten kann. Doch dann meldet sich ein unbekannter Mann, der ihr anbietet ihr eine neue Violine zu kaufen, wenn sie seine Bedingungen erfüllt. Summer ist neugierig geworden und lässt sich auf seine Forderungen ein und trifft auf Dominik.

Ich bin wie viele andere auch durch Shades of Grey auf 80 Days gekommen und war neugierig, weil ich Shades of Grey ganz interessant fand.
Die Handlung von 80 Days hört sich ja erstmal ganz gut an, aber mir fehlte eindeutig die Liebesgeschichte, die ich irgendwie erwartet habe. Summer beginnt zwar eine Affäre mit Dominik, geht aber immer weiter ihrer Lust nach und probiert neue Sachen aus. In 80 Days geht es um den Sex und die Lust an sich und nicht darum die große Liebe zu finden.

Man besucht mit Summer viele Fetischclubs um mit ihr herauszufinden was ihr gefällt, da sie erst durch Dominik gemerkt hat, dass ihr es gefällt die Unterwürfige zu spielen. Ich fand diese Reise es teilweise interessant, aber auch  ein wenig pervers und zu hart.

80 Days wurde in abwechselnden Erzählweisen erzählt. Man beginnt mit Summers Ich-Form. Man erfährt ihre Gedanken und ihre Eindrücke, was mit die Person normalerweise näher bringt. Dann ist jedes zweite Kapitel aus Dominiks Sicht erzählt, jedoch als Er-Erzähler, wobei man trotzdem seine Gedanken und Rückblenden erfährt. Häufig, besonders zum Ende der Kapitel hin, wurde dieser Er-Erzähler allwissend, da er auch Summer Gefühle beschrieb. Man konnte also von Summer in 2 Perspektiven lesen.. Das fand ich zum Teil sehr störend, da man sich doch auf einen Erzähler hätte festlegen können oder sich zumindest daran halten können, dass Summer nur in der Ich-Perspektive und nicht auch noch in der Er/Sie- Perspektive erzählen lässt.

Obwohl man die Gedanken der beiden Hauptfiguren kkannte, konnte ich mich nicht wirklich auf Dominik und Summer einlassen. Für mich waren beide zu blass dargestellt. Man erfährt zwar aus ein paar Rückblenden, wie sie zu ihrer Sexualität gefunden haben, aber die haben mir nicht viel gebracht, um mir ein Bild von den beiden zu machen, da es wie gesagt hauptsächlich um die Sexualität ging.

Mein letzter Kritikpunkt ist, dass die Geschichte zum Schluss hin immer unlogischer wurde. Summer bemert plötzlich, dass sie viel zu tief in die Szene hineingeraten ist und, obwohl sie alles freiwillig tut und zu nichts gezwungen wird, hofft sie, dass Dominik sie rettet.. Ich hoffe das hat jetzt nicht zu viel verraten, aber für mich war die ganze Situation ein wenig unlogisch und vorallem ging Summer mir auf die Nerven, weil sie mit einem einfachen "Nein" ihre ganzen Probleme gelöst hätte.. Aber na gut, es sollte vielleicht ein wenig Spannung aufkommen.

Fazit:
Die Farbe der Lust hat viel versprochen, aber zu wenig gehalten.
Das Buch weist zwar ein paar Parallelen zu Shades of Grey aut, aber es ganz anders ist. Man sollte sich aber auf jeden Fall die Leseprobe zu 80 Days durchlesen bevor man es kauft, da 80 Days um einiges härter ist als SoG.
Die Farbe der Lust ist der erste Teil einer Trilogie, die aber definitiv ohne mich weitergehen wird, da 80 Days nicht meinen Geschmack getroffen hat und weder von der Story noch von den Charakteren überzeugen konnte.

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