Donnerstag, 13. Februar 2014

[Rezension] Die Erleuchtete: Der Ruf des Bösen - Aimee Agresti

Die Erleuchtete - Der Ruf des Bösen
Originaltitel: Infatuate
Autor: Aimee Agresti
Verlag: Goldmann
Reihe: 2/3
Seitenzahl: 480 Seiten
Erscheinungsdatum: Dezember 2013
Preis: 12,99€

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Inhalt:
Haven Terra hat den Kampf gegen das Böse gewonnen. Zusammen mit ihren Freunden Dante und Lance hat die 17-Jährige die Abgesandten Satans besiegt – doch nur weil sie als angehende Engel über ganz besondere Fähigkeiten verfügen. In New Orleans hoffen sie nun auf ein wenig Ruhe und Frieden. Doch ausgerechnet dort stoßen sie auf eine Gruppe gefährlicher Dämonen. Noch während die drei den Kampf planen, stellt sich Haven ein neues Problem: Lucian taucht wieder auf, einst Verbündeter des Teufels selbst, nun angeblich ein reuiger Sünder, der Haven um Hilfe anfleht – und dessen Charme sie erneut zu erliegen droht. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen?
Text und Bildquelle: Goldmann

Rezension:
Nach den Ereignissen im Lexington Hotel ist bei Haven, Dante und Lance nichts mehr wie zuvor. Schwer lasten die Erinnerungen auf den dreien und auch ihre Zukunft verspricht nicht nur Gutes, denn als angehende Engel liegen noch zwei schwere Prüfungen vor ihnen, bevor sie sich ihre Flügel verdienen können.

Schon der erste Band spielte in einer wunderbaren Kulisse - dem Lexington Hotel in Chicago. Hier wimmelte es von Anspielungen auf die Mafia-Zeit und besonders Al Capone. Nun jedoch verlassen die drei angehenden Engel das kühle Chicago um sich einen Freiwilligenprogramm im warmen New Orleans anzuschließen. Aimee Agresti gelingt es hier meisterhaft die besondere Atmosphäre von New Orleans wie den Voodoo-Zauber und die Stimmung der Bourbon Street in ihre Geschichte einfließen zu lassen und diese Mischung machte das Buch zu einem ganz besonderen Lesevergnügen!

Allgemein wirkt dieser zweite Band ruhiger auf mich. Im ersten Band herrschte dieses bedrückende Gefühl von Gefahr vor, während der zweite nicht ganz so bedrohlich wirkte und die Gefahr eher unterschwellig vorhanden war. Nichts desto trotz konnte mich "Der Ruf des Bösen" absolut fesseln, was natürlich auch an der ganz besonderen Atmosphäre lag.

Die Geschichte konnte mich ebenso packen, denn auch in New Orleans kommen die drei Protagonisten nicht zur Ruhe, weil hier eine Gruppe namens die Krewe ihr Unwesen treibt. Agresti schafft es mit neuen Elementen zu überraschen, denn obwohl auch die Krewe Teufel sind, sind sie doch ganz anders als die Teufel des Syndikats aus dem Lexington Hotel und vielleicht sogar gefährlicher.

Durch das Freiwilligenprogramm, dem sich Haven, Lance und Dante anschließen, lernt man viele neue Charaktere kennen, die alle eine Gemeinsamkeit haben, mit der ich nie im Leben gerechnet hätte! Es wird also spannend! Ich hätte mir gewünscht, dass man ein wenig mehr über die neuen Charaktere erfahren hätte. Mein persönlicher Liebling war jedoch Havens bester Freund Dante! Er bringt viel Freude und auch Lockerheit in die Geschichte und unterstützt Haven bedingungslos, was ihn noch sympathischer machte!

Lance und Haven sind für mich ein eher enttäuschendes Liebespaar. Im Buch kommt einmal auf, dass sie diese ersten Annäherungsversuche wie erste Dates übersprungen haben. Genau das beschreibt gut wie die beiden auf mich wirkten, denn zwischen ihnen gab es zwar ein paar ganz süße Szenen, aber es knisterte einfach nicht. Die beiden haben einfach keine großartige Verliebtheit ausgestrahlt, was ich sehr schade fand, denn ich mag sowohl Haven als auch Lance!

Haven ist eine Protagonistin, bei der eher der Verstand und weniger die Emotionen das Verhalten bestimmen. Sie wirkt nach außen hin sehr perfekt, weil sie lieber erst ihren Kopf benutzt, als unüberlegt zu handeln. Ihrem Inneren sieht man allerdings an, dass die Geschehnisse im Lexington Hotel nicht spurlos an ihr vorbeigegangen sind, denn ihr fällt es sehr schwer anderen zu vertrauen und überdenkt eine Sache lieber noch ein zweites oder drittes Mal. Mir gefällt diese Art von ihr sehr gut, weil ich dieses unüberlegte, teilweise wirklich naive Handeln von Protagonistinnen manchmal etwas sehr nervig finde.

Fazit:
Ich bin begeistert von "Der Ruf des Bösen"! Der erste Band konnte mich hier und da nicht ganz fesseln, aber der zweite ließ mich nicht mehr los! Die sehr spannende Geschichte vor der unglaublich tollen Kulisse von New Orleans, war eine geniale Mischung, die mir wirklich sehr gefallen hat!
Haven ist eine Protagonistin, die mich durch ihr überlegtes Handeln überzeugen konnte. Viele Protagonistinnen handeln ja ziemlich unüberlegt und naiv, sodass Haven da eine erfrischende Abwechsung bietet.
Es gab in diesem zweiten Band so einige überraschende Geschehnisse, die ich nie hätte voraus sagen können und das machte die Geschichte umso spannender! Das Ende war mir vielleicht ein wenig zu abrupt, macht aber definitv Lust auf den dritten Band!


Reiheninfo:
Der Ruf des Bösen

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