Sonntag, 3. Mai 2015

[Rezension] Die letzte Zeugin - Nora Roberts

Die letzte Zeugin
Originaltitel: The Witness
Autor: Nora Roberts
Verlag: Blanvalet
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 576 Seiten
Erscheiungsdatum: September 2014
Preis: 9,99€

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Inhalt:
Abigail Lowery lebt in einer abgeschiedenen Kleinstadt im Süden der USA. Mithilfe modernster Sicherheitssysteme hat sie ihr Haus in ein wahres Fort Knox verwandelt. Sie vermeidet den Kontakt zu anderen Menschen – doch Brooks Gleason, der attraktive Polizeichef des Ortes, ist von der geheimnisvollen jungen Frau fasziniert und kommt ihr gefährlich nahe. Denn Abigail hat Angst, sich ihren Gefühlen hinzugeben – wie in jener schrecklichen Nacht vor zwölf Jahren, die ihr Leben auf dramatische Weise veränderte …
Text und Bildquelle: Blanvalet

Rezension:
In einer Nacht vor zwölf Jahren hat sich das Leben von Abigail Lowery schlagartig geändert. Diese Nacht hat dazu geführt, dass sie jahrelang auf der Flucht gelebt hat und immer Angst um ihr Leben hatte..

"Die letzte Zeugin" ist ein Einzelband von Nora Roberts und wird aus den personalen Erzählperspektiven des Polizeichefs Brooks Gleason und Abigail Lowery erzählt. Ich habe schon früher Romane mit Krimielementen von Nora Roberts gelesen und mag es, wie sie die Liebesgeschichte und eben diese Elemente miteinander kombiniert, deshalb bin ich auch um "Die letzte Zeugin" nicht herum gekommen!

Bevor die Geschichte im Jahr 2012 losgegangen ist, gab es einen Zeitsprung zurück in das Jahr 2000, wo man Elizabeth Fitch kennenlernt, ein sechzehn Jahre altes Mädchen, das unter einen kalten und bestimmenden Mutter leidet, die bereits Elizabeths gesamtes Leben durchgeplant hat und keine Widerworte hinnimmt. Ihre erste Rebellion führt zum Besuch eines Nachtclubs. Der anfänglich schöne Abend soll sich zur schrecklichsten Nacht von Elizabeths Leben entwickeln, die dafür sorgt, dass sie die nächsten zwölf Jahre um ihr Leben fürchten muss.

Zwölf Jahre später lebt sie als Abigail Lowery zwar in Sicherheit, aber ihr Leben so richtig genießen kann sie nicht. Angst vor der Enttarnung ist ihr ständiger Begleiter und außer ihren Hund Bert lässt Abigail niemanden an sich heran. Doch sie hat nicht mit dem örtlichen Polizeichef Brooks Gleason gerechnet, der von der klugen und geheimnisvollen Frau sofort fasziniert ist. Und noch weniger hat Abigail mit Brooks Hartnäckigkeit gerechnet, denn der gute Brooks lässt sich auch von der größten Unfreundlichkeit nicht verjagen.

Brooks und Abigail sind zwei spannende Charaktere und passen wirklich gut zueinander. Abigail ist hochintelligent, allerdings auch etwas unbeholfen was den Kontakt zu anderen Menschen angeht. Brooks dagegen liebt den Kontakt zu anderen Menschen und sie lieben ihn, denn er ist ein guter Mann und sehr charmant. Auf den ersten Blick passen die beiden vielleicht nicht wirklich zueinander, aber je mehr Zeit Abigail mit Brooks verbrachte, desto mehr öffnete sie sich und wurde zu einer ganz anderen Person. Diese Entwicklung war toll mit anzusehen.

Auch die Krimielemente hat Nora Roberts super in die Geschichte eingebaut. Die Spannung steigert sich immer mehr, auch wenn mir das Ende ein wenig zu unspektakulär war. Da hätte ich einen viel größeren Knall erwartet, auch wenn das Ende eigentlich zur Geschichte gepasst hat. Nora Roberts hat einen tollen Schreibstil und so ließ sich das Buch richtig gut lesen, auch wenn es mal ein paar Längen gehabt hat. Trotzdem hat mir die Geschichte gut gefallen.

Fazit:
"Die letzte Zeugin" ist ein tolles Buch für Zwischendurch!
Die Protagonisten Abigail und Brooks sind zwei interessante und liebenswerte Charaktere und mir hat es Spaß gemacht ihre Geschichte zu lesen. Die Krimielemente ließen das Buch spannend werden, auch wenn ich vom Finale etwas mehr erwartet hätte. Trotzdem hat mir das Buch richtig gut gefallen!

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