Samstag, 5. September 2015

[Rezension] Phantasmen - Kai Meyer

Phantasmen
Autor: Kai Meyer
Verlag: Carlsen
Reihe: 1/1
Seitenzahl: 400 Seiten
Erscheinungsdatum: März 2014
Preis: 19,90€

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Inhalt:
Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.
An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.
Dann erscheinen die Geister.
Doch diesmal lächeln sie.
Und es ist ein böses Lächeln.
Text und Bildquelle: Carlsen

Rezension:
Der Einzelband "Phantasmen" von Kai Meyer wird aus der Sicht der neunzehn Jahre alten Rain erzählt, mit der ich leider so meine Probleme hatte. Ich fand, dass Rain es mir schwer gemacht hat sie zu mögen und, dass sie für eine Protagonistin sehr unnahbar war. Für ihr junges Alter hat sie schon viel erlebt - Erlebnisse, die sie hart gemacht haben. Doch Rain hat auch eine weiche Seite, die sie zeigt, wenn es um ihre jüngere Schwester Emma geht. Insgesamt war Rain ein interessanter Charakter, keine Frage, aber ich habe sehr lange gebraucht um mit ihr klar zu kommen.

Die Idee, die hinter "Phantasmen" steckt, hat mir gut gefallen. An einem Tag vor achtzehn Monaten tauchten plötzlich Geister auf. Sie sind harmlos, stehen nur in der Gegend rum und geben Licht ab, bis zu dem Tag, an dem man Rain und Emma kennenlernt. Da beginnen die Geister zu lächeln und töten damit jeden, der ihnen zu nahe ist. Diese sogenannten Smilewaves haben viel Spannung in die Geschichte gebracht, denn man wusste nie, wann die Geister wieder zu lächeln beginnen würden.

Auch der Verlauf der Geschichte konnte mich im Großen und Ganzen überzeugen, auch wenn mich das Buch besonders am Anfang noch nicht so fesseln konnte.
Rain und Emma wollen eigentlich nur Abschied von ihren Eltern nehmen, die vor drei Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Auch Tyler macht sich nun auf den Weg zur Absturzstelle um noch einmal seine große Liebe Flavie zu sehen. Doch kaum sind die Geister aufgetaucht, überschlagen sich die Ereignisse! Die drei entdecken, dass statt der vierundneunzig Passagiere, nur zweiundachzig auftauchen - zwölf fehlen, darunter auch Flavie. Gemeinsam mit Tyler machen sich Emma und Rain auf die Suche nach Antworten und dringen damit tiefer in die Geschehnisse ein, als ihnen lieb gewesen wäre...
Am Anfang des Buches hatte ich noch keine Ahnung, wo die Geschichte einmal hinführen wird und mit vielen Wendungen habe ich nicht gerechnet. Besonders das Ende hat mir gut gefallen, weil alles schlüssig ist und nicht zu viele Fragen offen bleiben. Die Geschichte war sehr action- und temporeich, an manchen Stellen ging es vielleicht ein bisschen zu schnell, aber insgesamt bin ich zufrieden mit dem Verlauf der Geschichte.

Fazit:
Leider habe ich sehr lange gebraucht um in "Phantasmen" hereinzukommen, was wahrscheinlich daran lag, dass mir Rain als Protagonistin ein wenig zu unnahbar war. Aber der Verlauf der Handlung konnte mich dann doch noch überzeugen, sodass ich noch vier Sterne für diesen Einzelband vergebe.



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